Granit – Beißen Sie sich bloß nicht die Zähne aus!

Granit gehört zu den härtesten und unempfindlichsten Gesteinen überhaupt und lässt sich im Innen- wie im Außenbereich vielfältig einsetzen. Das körnige Tiefengestein wird mit unterschiedlichen Texturen und Oberflächen als Fliesen, Platten oder Pflasterstein verbaut.

Weltweit verbreitet – Granit in seinen Varianten

Granit gibt es fast überall auf der Welt, die Vorkommen erstrecken sich meist über größere zusammenhängende Gebiete. Abgebaut wird das harte Gestein zum Beispiel im Bayerischen Wald und im Fichtelgebirge, aber auch in China, Frankreich, Italien, Polen oder Portugal. Neben den echten Graniten werden im Handel unter dieser Bezeichnung auch einige weitere Natursteinprodukte angeboten. Diese müssen nach DIN EN 12 440 mit ihrer korrekten Bezeichnung gekennzeichnet sein, verfügen im Grunde über ähnliche Eigenschaften wie Granit, unter anderem in Bezug auf die Härte sowie die Säurefestigkeit. Granit kommt in verschiedenen helleren Farbnuancen von Hellgrau bis Bläulich vor, dunkle Granite gibt es nicht. Recht eindeutig zu erkennen ist das Gestein an der fehlenden Richtung innerhalb der Struktur sowie an der fehlenden Bänderung.

Granit unter den Füßen – ein Bodenbelag, der hält

Durch seine große Härte ist Granit als Bodenbelag auf stark frequentierten Flächen besonders beliebt. Man findet das Gestein in Geschäftspassagen oder auf Bahnsteigen und in Flughäfen. Verlegt wird das Gestein als Platte oder Fliese, für Plätze und Wege im öffentlichen Bereich oder im Garten wird Granit als Pflasterstein verlegt. Moderne Fertigungsverfahren erleichtern heute die Bearbeitung des Gesteins, deshalb ist Granit auch für private Haushalte als robuster Bodenbelag erschwinglich.

Achtung Rutschgefahr!

Besonders edel wirkt Granit mit polierter oder fein geschliffener Oberfläche. Wird das Gestein in trockenen Bereichen wie im Wohnzimmer oder Flur verlegt, entstehen dadurch kaum Probleme. Anders sieht es aus, wenn der Belag der Feuchtigkeit ausgesetzt wird – dann besteht akute Rutschgefahr. Vor allem im Außenbereich sollten deshalb die passenden Oberflächen verwendet werden. Bei Granit kann durch das Verfahren der chemischen Anätzung eine Aufrauung vorgenommen werden, auch eine Beflammung der Oberfläche ist möglich. Diese Oberflächenbehandlungen sorgen wiederum für eine Reduktion der Rutschgefahr.  

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